Über mich


Zwischen Verstand und Gefühl

Mit Farben, Materialien und Worten erzähle ich Geschichten.


Ich bin Sina Dorit – Künstlerin und Autorin aus Hagen. Ich male, zeichne, schreibe und experimentiere mit unterschiedlichen Materialien und Ausdrucksformen.


  • Als Künstlerin erzähle ich Geschichten ohne Worte. Meine Werke geben Emotionen, Gedanken und inneren Prozessen eine sichtbare Form. Meine Arbeiten entstehen intuitiv oder konzeptionell und reichen von Malerei und Mixed Media über Sketching bis zu neuen Experimenten mit dreidimensionalen Arbeiten.


  • Als Autorin arbeite ich mit Worten. Ich schreibe fiktional, biografisch, essayistisch und redaktionell – von eigenen Geschichten und Gedanken bis zu Texten für Ausstellungen und Kulturprojekte.


  • Als Frau im Spektrum nehme ich die Welt auf meine eigene Weise wahr. Diese Wahrnehmung gehört zu mir und damit auch zu meiner Kunst und meinem Schreiben – ohne selbst zum Thema jeder Arbeit werden zu müssen.


Freie Künstlerin

Kunst, die innere Welten sichtbar macht


Wenn Farben, Formen und Materialien

Geschichten erzählen, wo Worte fehlen.

als Künstlerin...

Autorin

Worte, die Gedanken in Geschichten kleiden.


Wenn Worte Texte formen,

die Geschichten erzählen.

als Autorin...

Frau im Spektrum

Zwischen Verstand und Gefühl


Mein Leben. Meine Wahrnehmung.

Ich gestalte meinen Weg - auf meine ART.

als Mensch...

Als freie Künstlerin ...

Narration in Farbe. Wenn Worte nicht ausreichen.

Kunst begleitet mich schon mein ganzes Leben, doch bin ich dieser Leidenschaft lange nur begrenzt nachgegangen. Mein Verstand hat lange mehr Raum eingenommen als mein Herz.


Heute ist Kunst für mich meine zweite Sprache. Die Sprache meines Herzens. Und ich spreche sie wieder offen und unverblümt.


Während die Psychologie versucht zu erklären, warum wir fühlen, denken und handeln, eröffnet Kunst einen anderen Zugang. Sie lädt uns ein zu erleben, zu fühlen und eigene Bedeutungen zu entdecken. Beide Wege ergänzen sich für mich auf besondere Weise.


Farben, Formen und Materialien erschaffen einen Raum, in dem Gedanken, Emotionen und Erinnerungen sichtbar werden können – ohne dass sie vollständig in Worte übersetzt werden müssen.


Meine Werke bewegen sich zwischen abstrakter und konzeptioneller Kunst. Manche entstehen intuitiv und emotional aus dem Moment heraus. Andere folgen einem klaren Konzept oder erzählen Geschichten, inspiriert von Literatur, Psychologie, meiner persönlichen Wahrnehmung oder auch gesellschaftlichen Themen.


Mit meiner Kunst möchte ich innere Welten sichtbar machen, psychologische Prozesse erfahrbar werden lassen und Bilder schaffen, in denen Menschen ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Geschichten wiederfinden können.


Jedes Werk lädt dazu ein, innezuhalten, eigene Bedeutungen zu entdecken und einen ganz persönlichen Zugang zu finden. Denn jedes Bild erzählt eine Geschichte – und jede Betrachterin und jeder Betrachter bringt die eigene mit.


Wenn du mich und meine Kunst persönlich erleben möchtest, freue ich mich auf deinen Besuch in meinem Atelier 4.1 im Kunst- und Atelierhaus Hagen e. V.. An jedem ersten Sonntag im Monat öffnet das Haus von 12 bis 17 Uhr seine Türen. Dort entstehen neue Werke, und dort ist auch Raum für Gespräche über Kunst, Emotionen und das, was Bilder in uns bewegen können.

Zum KunstAtelier


Als Autorin. ...

Gedanken in Worte fassen. Geschichten entstehen lassen.

Ob beim Lesen oder Schreiben, Geschichten waren für mich nie nur Worte auf Papier. Schon als Kind sah ich fiktionale Orte aus Büchern vor meinem inneren Auge, konnte sie spüren und beinahe riechen und tauchte dabei vollständig in andere Welten ein.


Diese intensive bildliche und sinnliche Vorstellungskraft prägt auch noch heute die Art, wie ich selbst Geschichten entwickle. Figuren, Orte und Szenen entstehen bei mir nicht nur als Gedanken – sie werden zu Bildern und Atmosphären, oft noch bevor die richtigen Worte dafür gefunden sind.


Ich möchte Welten entstehen lassen, die nicht nur gelesen, sondern möglichst auch gesehen, gespürt und erlebt werden können.


So erzähle ich manche Geschichten in Bildern. Andere male ich mit Worten.


Als Mensch im Spektrum ...

Meine Geschichte, oder warum es das MentalAtelier gibt

Schon als Kind wollte ich verstehen, warum Menschen so unterschiedlich denken, fühlen und handeln.


Mit etwa zehn Jahren begann ich, psychologische Fachbücher zu lesen. Nicht bloß aus Interesse an einem späteren Beruf, sondern weil ich verstehen wollte, warum ich mich oft so anders war und fühlte als die Menschen um mich herum. Ich habe dabei gelernt, wie andere Funktionieren und wie ich mich entsprechend anpassen kann. Ich perfektionierte es eine Maske zu tragen, um inplizite Erwatzungen an mich erfüllen zu können. Bis zum Zusammenbruch...


Dieser Wunsch, andere und mich zu verstehen, begleitete mich viele Jahre. So studierte ich Psychologie, arbeitete während des gesamten Studiums in der wissenschaftlichen Forschung und widmete einen großen Teil meines Lebens dem Verstehen des Menschen. Gleichzeitig versuchte ich selbst, möglichst gut zu funktionieren.


Ich studierte, arbeitete, kümmerte mich um meine Familie und stellte meine eigenen Bedürfnisse oft hinten an. Bis mein Körper irgendwann keine Kraft mehr hatte.


Am Tag, an dem ich die Zusage für meine Masterarbeit erhielt, brach ich zusammen. Und trotzdem zog ich es durch...


Damals glaubte ich, unter anderem an einer Angststörung zu leiden. Ich begann eine Therapie und arbeitete engagiert daran, die empfohlenen Strategien umzusetzen. Doch vieles fühlte sich für mich nicht stimmig an. Je mehr ich versuchte, den klassischen Empfehlungen zu folgen, desto erschöpfter und niedergeschlagener wurde ich.


Ich suchte nach einer Erklärung und es wuchs eine Vermutung in mir die sich bestätigen sollte. Denn zwei Jahre nach meinem Burnout erhielt ich mit 39 Jahren dann die Diagnose: Autismus-Spektrum.


Und endlich ergab so vieles nun einen Sinn.


Die Diagnose hat meine Vergangenheit nicht verändert, aber meinen Blick darauf. Vieles, was vorher widersprüchlich oder schwer verständlich erschien, bekam plötzlich einen Zusammenhang.

Heute versuche ich weniger herauszufinden, wie ich sein müsste, und mehr darauf zu achten, was tatsächlich zu mir passt.


Dazu gehört auch, Dingen wieder Raum zu geben, die lange hinter Funktionieren, Studium, Arbeit und Erwartungen zurückstanden: Kunst. Lesen. Schreiben. Neugier. Lernen, weil mich etwas interessiert und nicht damit ich besser eine Funktion erfüllen kann. Und samit einher geht die Freiheit, Dinge auszuprobieren, ohne schon vorher wissen zu müssen, wozu sie einmal gut sein werden.


Im Autismus-Spektrum zu sein bedeutet für mich auch, die Welt sehr intensiv wahrzunehmen. Farben, Geräusche, Stimmungen, Details und feine Veränderungen können viel Raum und Energie einnehmen. Diese hohe Sensibilität kann überaus anstrengend sein, gleichzeitig gehört sie zu der Art, wie ich beobachte, denke und gestalte. Ich sehe Details, bleibe an Dingen hängen, die andere vielleicht übersehen, und beschäftige mich oft lange und intensiv mit dem, was mich berührt oder interessiert.


In meiner Kunst und beim Schreiben bekommt diese Wahrnehmung einen Platz. Eindrücke können zu Farben, Formen, Bildern, Gedanken oder Geschichten werden – nicht, weil jedes Werk „von Autismus“ handelt, sondern weil meine Wahrnehmung selbstverständlich Teil dessen ist, was ich erschaffe.


Meine Wahrnehmung als Mensch im Spektrum gehört dabei zu mir. Sie beeinflusst, was mir auffällt, worüber ich nachdenke und ganz allgemein wie ich die Welt erleben, demnach beeinflusst sie auch was und wie ich gestalte und schreibe.

Doch sie ist nicht etwas, das ich ständig erklären, optimieren oder zu einem beruflichen Konzept machen muss.


Sie ist einfach ein Teil von mir. Von meinem Weg. Auf meine ART.


Let’s create together

Du hast ein Anliegen oder noch offene Fragen.

Dann schreib mir, ich melde mich zeitnah bei dir zurück.

Sina Dorit Groenewold


e-mail

hallo@sinadorit.art


In person

# Hagen, nrw


Atelier 4.1 im Kunst- und Atelierhaus Hagen

Hochstraße 76, 58095 Hagen

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